Süddeutsche Zeitung startet Trauerportal
05.11.11
Seit Anfang Oktober betreibt auch die „Süddeutsche Zeitung“ ihr eigenes Trauerportal und nutzt dafür den Dienst der VRS Media. Auf Basis der strukturierten Datennacherfassung, bei der aus den Printanzeigen die Namen und Lebensdaten der Verstorbenen ausgelesen werden, können die SZ-Leser ab sofort dezidierte Suchen nach Namen und Orten innerhalb der Verstorbenendaten durchführen.
„80-90% der Seitenbesucher“, so erläutert Lars Segelke, Geschäftsführer der VRS Media, „stöbern in den aktuellen Traueranzeigen bzw. nutzten die detaillierte Anzeigensuche“. Dabei können nicht nur die Traueranzeigen durchsucht werden, sondern auch andere vorhandene Textdokumente. Wurde beispielsweise keine Traueranzeige zu einem Trauerfall in der Zeitung geschaltet, lassen sich dennoch viele Verstorbenennamen über die digitalisierten und fürs Web aufbereiteten Bestattungskalender und Angehörigensuchen finden. Ein kostenloser Service der Süddeutschen Zeitung, der jetzt auch online alle Möglichkeiten der Recherche zur Verfügung stellt.
Mit dem Angebot „SZ-Gedenken Plus“ besteht die Möglichkeit, eine Online-Gedenkseite für den Verstorbenen nach eigenen Wünschen zu gestalten und um Fotos, Videos und Erinnerungen zu erweitern. Die Süddeutsche Zeitung bietet Trauernden damit eine würdige und zeitgemäße Möglichkeit der Trauerverarbeitung und der Erinnerung an den Verstorbenen, die auf einen zunehmenden Bedarf bei den Internetnutzern trifft.
